Hausmittel gegen Husten

Hausmittel gegen Husten Kamille und Zwiebelsaft sind alte Hausmittel gegen Husten. Doch helfen sie wirklich?

Zwiebelsaft, Kartoffelwickel & Co. – Großmutters Geheimtipps gegen häufige Alltagsbeschwerden erfreuen sich auch heute noch großer Beliebtheit. Und obwohl ihre Wirksamkeit in der Regel nicht zweifelsfrei belegt ist, scheinen sie doch vielen Betroffenen zumindest gut zu tun.

Hausmittel bei Husten: Was können sie leisten?

Für die meisten Hausmittel fehlen Wirksamkeitsbelege aus wissenschaftlichen Studien. Speziell bei Husten werden oft Wärmeanwendungen, Dampfinhalationen oder verschiedene pflanzliche Rezepturen empfohlen. Sie sollen beispielsweise schleimlösend wirken, die Atemwege feucht halten oder antientzündliche und keimabtötende Effekte aufweisen. Fakt ist, dass viele dieser alten Tipps gegen Husten zum Wohlbefinden der Betroffenen beitragen – und das kann den Genesungsprozess durchaus positiv beeinflussen.

Wichtig: Vor der Anwendung von Hausmitteln bei Kindern sollte grundsätzlich ärztlicher Rat eingeholt werden.

Husten: Hausmittel aus Omas Trickkiste

Zwiebelsaft gegen Husten
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Zwiebelsaft gegen Husten

Er zählt zu den Klassikern unter den Hausmitteln gegen Husten: Zwiebelsirup mit Kandiszucker. Dazu benötigen Sie ein Glas und ein Sieb, das in das Glas passt. Geben Sie in das Sieb zu gleichen Teilen in kleine Würfel geschnittene Zwiebel und braunen Kandis. Nach etwa einer Stunde entsteht so ein Saft, der dann in das Glas läuft. Der so entstandene Sirup soll vor allem trockenen Reizhusten lindern.

Tipp: Wer Zwiebeln nicht mag, kann auch Rettichsaft herstellen. Hierzu einen schwarzen Rettich aushöhlen und mit braunem Kandis gefüllt in ein Glas oder eine Flasche stellen. Auch hier entsteht ein Sirup, den Sie löffelweise einnehmen können.

Heisse Kartoffelwickel
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Heisse Kartoffelwickel

Auch Kartoffelwickel zählen zu den altbewährten Tipps gegen Husten. Kein Wunder, denn sie spenden wohltuende Wärme und können einfach hergestellt werden: Einfach zwei bis drei Kartoffeln kochen. Ungeschälte, weiche Kartoffeln auf ein Tuch legen und mit einer Gabel zerdrücken. Anschließend die Enden des Tuchs über den zerkleinerten Kartoffeln gut zusammenfalten, sodass ein „Päckchen“ entsteht, das Sie sich auf die Brust legen können.

Wichtig: Prüfen Sie die Temperatur, bevor Sie den Wickel auflegen – andernfalls kann es zu Verbrennungen kommen.
Inhalieren bei Husten
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Inhalieren bei Husten

Bei Erkältungskrankheiten mit Husten empfehlen viele Ärzte Wasserdampf-Inhalationen mit Kochsalzlösung. Früher wurde einfach über einer Schüssel mit heißem Wasser inhaliert – heute stehen spezielle Inhalationsgeräte zur Verfügung, die die Anwendung erleichtern und zudem mehr Sicherheit vor Verbrühungen bieten. Spezielle Zusätze wie zum Beispiel Kamille können zusätzlich beruhigend auf die Bronchien wirken. Aber Vorsicht: Viele Menschen reagieren allergisch auf die Inhaltsstoffe der Heilpflanze.

Wichtig: Kinder sollten grundsätzlich nur mit Kochsalzlösung oder reinem Wasser inhalieren – ätherische Öle können bei ihnen im schlimmsten Fall zu Atemnot führen. Um Verbrühungen zu vermeiden, empfehlen sich zudem spezielle Inhalationsgeräte oder sogenannte Vernebler. Außerdem dürfen Kinder nie ohne Aufsicht inhalieren. Fragen Sie hierzu auch am besten den Kinderarzt oder Apotheker um Rat.
Tee gegen Husten
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Tee gegen Husten

Omas Geheimtipp Nr. 1: Tee trinken. Bei Reizhusten sollen zum Beispiel Huflattich, Malve oder Salbei beruhigend wirken. Eine schleimlösende Wirkung wird unter anderem Thymian, Ingwer und Eukalyptus nachgesagt. Doch egal, ob die Kräuter in Hustentees nun tatsächlich wirken oder nicht: Dieser Tipp ist schon allein deshalb empfehlenswert, weil bei Husten eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr wichtig ist. Und wohltuend ist ein warmer Tee bei Erkältungskrankheiten allemal.

Honig bei Husten
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Honig bei Husten

Eines ist klar: Dieses Hausmittel schmeckt. Heiße Milch mit Honig ist eines der bekanntesten Hausmittel aus Omas Heimapotheke und kommt vor allem bei trockenem Reizhusten vor dem Zubettgehen zum Einsatz. Manche schwören auch darauf, bei Reizhusten mehrmals täglich einen Löffel Honig einzunehmen und wieder andere rühren den Honig einfach in ihren Hustentee.

Wichtig: Babys bis zu einem Alter von zwölf Monaten auf keinen Fall Bienenhonig geben! Denn Honig kann mit bestimmten Bakterien verunreinigt sein, die ein lähmendes Gift bilden. Dieses ist für Erwachsene und Kleinkinder harmlos, für Säuglinge aber lebensgefährlich.
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